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LOZERE – EINE KURZE BESCHREIBUNG


Einige statistische Angaben reichen aus, um eine Vorstellung von der Einsamkeit der Landschaft zu vermitteln. Auf 5200qkm leben nur 14 Einwohner pro qkm. Die Hälfte davon verteilt sich auf die 10 größten Städte und Gemeinden, deren Gebiete zusammen nur knapp 430qkm umfassen. Hier wohnen ca. 80 Personen auf 2qkm. So bleiben 92% des Départements freies Land. Die Ortschaften versorgen die Bevölkerung mit allem Notwendigen und sorgen auch für ein reichhaltiges Freizeitangebot. Die mittlere Höhe der Lozère beträgt ca. 1000m, damit befinden wir uns im höchstgelegenen Département Frankreichs. Im Südwesten des Zentralmassivs gelegen, liegt die Lozère auf einem großen Granitsockel, der Spuren der „hercynischen Gebirgsbildung“ aufweist. Auffaltungen im Zusammenspiel mit der Erosion modellierten eindrucksvolle Bergmassive. Das Massiv des Aubrac gipfelt in 1471m Höhe, das der Margeride bei 1551m, der Mont Lozère erreicht 1699, der Mont Aigoual 1565m. Die Lozère ist auch ein Land starker klimatischer Kontraste. Auf lange harte Winter folgen, beeinflußt vom Mittelmeerklima, kurze heisse Sommer unter strahlender Sonne. Häufig folgt auf den letzten Wintertag übergangslos der erste Sommertag.
LOZERE – EIN LAND DER QUELLEN

Diesen Namen erhielt die Lozère ursprünglich im Zuge der Französischen Revolution (1789), als feudal organisierten Provinzen alle in Départements aufgeteilt und diese neu benannt wurden. Tatsächlich verfügt die Lozère über 437 Quellen; nicht eine davon entspringt in einem Nachbardépartement. Die zahlreichen Flüsschen und Bäche, die zumeist in einer Höhe über 1000m fließen, sind fern aller industriellen Verunreinigungen. Ihr klares Wasser versorgt die artenreiche Fauna mit dem lebensnotwendigen Nass. Forellen tummeln sich in ihren Fluten (und sind auch ein typisches Gericht auf den regionalen Speisekarten).

LOZERE – EIN LAND MIT GESCHICHTE

Les premiers vestiges dateraient de -400,000 ans, l'homme aurait vécu en Lozère au même moment que celui de Tautavel. De nombreux vestiges racontent encore l'histoire de l'homme…
LOZERE – LAND DER BESTIE VON GEVAUDAN
Von 1764 bis 1767 fielen gut hundert Personen einem Untier, der „Bestie des Gévaudan“ (vorrevolutionärer Name der Provinz) zum Opfer. Beginnend in den Randgebieten des Vivarais und Gèvaudan konzentrierten sich die Überfälle letztlich in der heutigen Nord-Lozère. Die Opfer sind Realität, das Untier wurde nie wirklich identifiziert. Zwar wurden auf Treibjagden, organisiert von entsandten Jägern des Königs, zahlreiche Wölfe getötet. Jean Chastel erlegte einen Wolf von ungewöhnlicher Grösse in der Gegend um Saugues, doch die Überfälle hielten an …. ein Stoff für Legenden.




LOZERE – LAND FÜR TIERE
Geschützt vor dem schädlichen Einfluss der modernen Industrie beherbergt die Lozère eine artenreiche Fauna und wurde zur Heimat vom Aussterben bedrohter Tierarten: Geier und Adler schweben am Himmel über den Schluchten. Das Przewalski-Pferd vertauschte den engen Lebensraum „Zoo“ mit den Weiten des Causse Méjean. Wölfe leben in einem Reservat bei Sainte Lucie, benachbart von Bisons und Wisenten in der Margeride. Mufflons grasen in der Nähe unseres Hofes…

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